Sicherheit steht an 1. Stelle
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Schneehöhen & Öffnungszeiten

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Sicherheit steht an 1. Stelle

Allgemeine Tipps

Planung und Vorbereitung: Immer Lage- und Wetterberichte genau studieren. Bei erheblichem Neuschneezuwachs sollte man das Vorhaben auf jeden Fall verschieben. Bergführer oder Hüttenwirte können oft wertvolle Hinweise geben.

Gedanken über die Gruppe machen. Handelt es sich um Anfänger oder gute Tourengeher?

Im Gelände: Beim Aufstieg ab einer Hangneigung von 30 Grad zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern einen Abstand von zehn Metern einhalten. Bei der Abfahrt prinzipiell 30 Meter hinter dem Vordermann oder einzeln abfahren.

Lawinenschaufel mitführen. Ein Verschütteter in einem Meter Tiefe kann damit in zehn Minuten freigelegt werden. Mit bloßen Händen dauert es eine Stunde - viel zu lange für den Verunglückten.

Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS): Das so genannte Piepserl gehört wie Schaufel und Sonde zur Standardausrüstung.

Sonde: Die etwa zwei Meter lange Sonde überprüft, ob die Ortung mit dem LVS richtig war und hilft auch bei der Abschätzung, wie tief der Verschüttete liegt. Immer stecken lassen und entlang der Sonde ausgraben!

ABS-Rucksack: Der "Lawinen-Airbag". Geht die Lawine los, Leine ziehen - dann gehen zwei Ballons auf, die für erhöhten Auftrieb sorgen. Das Lawinen-Opfer "schwimmt" mit und kommt im Idealfall beim Stillstand der Lawine an der Oberfläche zu liegen.

Wer öfter Touren geht, sollte bei einem der alpinen Vereine einen Lawinenkurs absolvieren. Dort lernen Sie das Schneeprofil zu deuten und auch die Handhabung des Lawinenpiepserl und der Sonde.

Quelle: ÖAMTC